Die Braden-Skala bewertet 6 Subskalen (Sensorik, Feuchtigkeit, Aktivität, Mobilität, Ernährung, Reibung). Niedrigere Scores = höheres Risiko. Score <10 sehr hohes Risiko, 19-23 kein Risiko.
Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt
- Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
- Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
- Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
- Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
- Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.
Klinischer Hintergrund: Braden-Skala
Die Braden-Skala ist das international am häufigsten verwendete Instrument zur Einschätzung des Dekubitusrisikos. Sie bewertet sechs Subskalen: sensorische Wahrnehmung, Feuchtigkeit, Aktivität, Mobilität, Ernährung und Reibung/Scherkräfte. Der Gesamtscore reicht von 6-23, wobei niedrigere Werte höheres Risiko bedeuten. Score 19-23 kein Risiko, 15-18 geringes Risiko, 13-14 mittleres Risiko, 10-12 hohes Risiko, ≤9 sehr hohes Risiko. Bei erhöhtem Risiko sollten druckentlastende Maßnahmen, Umlagerungsintervalle, Spezialmatratzen und Ernährungsoptimierung initiiert werden.
Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der Braden-Skala unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.
Ausführliche Erklärung: Braden-Skala
Was ist der Braden-Skala?
Der Braden-Skala ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für dekubitusprophylaxe. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.
Klinische Anwendung
Die Braden-Skala ist das international am häufigsten verwendete Instrument zur Einschätzung des Dekubitusrisikos. Sie bewertet sechs Subskalen: sensorische Wahrnehmung, Feuchtigkeit, Aktivität, Mobilität, Ernährung und Reibung/Scherkräfte. Der Gesamtscore reicht von 6-23, wobei niedrigere Werte höheres Risiko bedeuten.
Interpretation und Grenzwerte
score reicht von 6-23, wobei niedrigere Werte höheres Risiko bedeuten. Score 19-23 kein Risiko, 15-18 geringes Risiko, 13-14 mittleres Risiko, 10-12 hohes Risiko, ≤9 sehr hohes Risiko.
Limitationen und Hinweise
Der Braden-Skala sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.
Quellenangaben – Braden-Skala
- Braden BJ, Bergstrom N. Nurs Res. 1987
- NPUAP/EPUAP Dekubitus-Leitlinie 2019
Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.
Häufige Fragen zum Braden-Skala
Wofür wird der Braden-Skala verwendet?
Der Braden-Skala wird klinisch für dekubitusprophylaxe verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.
Wie interpretiert man den Braden-Skala?
Die Braden-Skala ist das international am häufigsten verwendete Instrument zur Einschätzung des Dekubitusrisikos. Sie bewertet sechs Subskalen: sensorische Wahrnehmung, Feuchtigkeit, Aktivität, Mobilität, Ernährung und Reibung/Scherkräfte. Der Gesamtscore reicht von 6-23, wobei niedrigere Werte höheres Risiko bedeuten. Score 19-23 kein Risiko, 15-18 geringes Risiko, 13-14 mittleres Risiko, 10-12 hohes Risiko, ≤9 sehr hohes Risiko.
Welche Limitationen hat der Braden-Skala?
Der Braden-Skala ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.
Verwandte Rechner
Version 1.0 – Letzte Aktualisierung: Dezember 2025. Grundlage: NPUAP/EPUAP Dekubitus-Leitlinie 2019
