Der Wells-Score für Lungenembolie (PE) stratifiziert Patienten nach ihrer klinischen Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie. Er bestimmt den diagnostischen Algorithmus und vermeidet unnötige CT-Angiographien.
Sieben Kriterien werden bewertet: klinische Zeichen einer TVT, PE wahrscheinlicher als Alternativdiagnose, Herzfrequenz >100/min, Immobilisation/OP, frühere TVT/PE, Hämoptyse und aktive Krebserkrankung. Punkte reichen von 0-12,5.
Bei Wells-Score ≤4 (oder <2 bei Dichotomisierung) ist die PE unwahrscheinlich. Ein negatives D-Dimer schließt eine PE dann mit hoher Sicherheit aus. Bei Score >4 ist die PE wahrscheinlich, und eine CT-Angiographie sollte direkt erfolgen, unabhängig vom D-Dimer.
