P-POSSUM Score Rechner

    Postoperative Mortalität und Morbidität

    📚 Quelle: Prytherch DR, et al. Br J Surg. 1998

    Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt

    • Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
    • Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
    • Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
    • Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
    • Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.

    Über den P-POSSUM Score

    Der P-POSSUM (Portsmouth Physiological and Operative Severity Score for the enUmeration of Mortality and Morbidity) verbessert die Mortalitätsvorhersage des Original-POSSUM. 12 physiologische und 6 operative Parameter werden erfasst. Physiologisch: Alter, Kardio-/Respiratorischer Status, EKG, Blutdruck, Puls, GCS, Hb, Leukozyten, Harnstoff, Natrium, Kalium. Operativ: Schweregrad, Operationsanzahl, Blutverlust, Peritonealverschmutzung, Malignität, OP-Modus. Die Mortalität wird mittels logistischer Regression berechnet und ermöglicht präoperative Risikokommunikation.

    Klinischer Hintergrund: P-POSSUM Score

    Der P-POSSUM (Portsmouth Physiological and Operative Severity Score) berechnet das Risiko für postoperative Mortalität. Er basiert auf 12 physiologischen Parametern (Alter, Kardiorespiratorischer Status, EKG, Blutdruck, Puls, GCS, Hämoglobin, Leukozyten, Harnstoff, Natrium, Kalium, Elektrolytstatus) und 6 operativen Faktoren (Größe des Eingriffs, Anzahl der Eingriffe in 30 Tagen, Blutverlust, Peritonealverschmutzung, Malignität, OP-Modus elektiv/Notfall). Die Mortalität wird durch logistische Regression berechnet: ln(R/1-R) = -9.065 + (0.1692 × physiologischer Score) + (0.1550 × operativer Score). P-POSSUM verbessert die Kalibration gegenüber Original-POSSUM.

    Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der P-POSSUM Score unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.

    Ausführliche Erklärung: P-POSSUM Score

    Was ist der P-POSSUM Score?

    Der P-POSSUM Score ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für perioperatives risiko. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.

    Klinische Anwendung

    Der P-POSSUM (Portsmouth Physiological and Operative Severity Score) berechnet das Risiko für postoperative Mortalität. Er basiert auf 12 physiologischen Parametern (Alter, Kardiorespiratorischer Status, EKG, Blutdruck, Puls, GCS, Hämoglobin, Leukozyten, Harnstoff, Natrium, Kalium, Elektrolytstatus) und 6 operativen Faktoren (Größe des Eingriffs, Anzahl der Eingriffe in 30 Tagen, Blutverlust, Peritonealverschmutzung, Malignität, OP-Modus elektiv/Notfall). Die Mortalität wird durch logistische Regression berechnet: ln(R/1-R) = -9.

    Interpretation und Grenzwerte

    Score) + (0.

    Limitationen und Hinweise

    Der P-POSSUM Score sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.

    Quellenangaben – P-POSSUM Score

    • Prytherch DR, et al. Br J Surg. 1998
    • Prytherch et al., Br J Surg 1998
    Letzte fachliche Prüfung: August 2026 · Basierend auf offiziellen Leitlinien führender Fachgesellschaften

    Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.

    Häufige Fragen zum P-POSSUM Score

    Wofür wird der P-POSSUM Score verwendet?

    Der P-POSSUM Score wird klinisch für perioperatives risiko verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.

    Wie interpretiert man den P-POSSUM Score?

    Der P-POSSUM (Portsmouth Physiological and Operative Severity Score) berechnet das Risiko für postoperative Mortalität. Er basiert auf 12 physiologischen Parametern (Alter, Kardiorespiratorischer Status, EKG, Blutdruck, Puls, GCS, Hämoglobin, Leukozyten, Harnstoff, Natrium, Kalium, Elektrolytstatus) und 6 operativen Faktoren (Größe des Eingriffs, Anzahl der Eingriffe in 30 Tagen, Blutverlust, Peritonealverschmutzung, Malignität, OP-Modus elektiv/Notfall). Die Mortalität wird durch logistische Regression berechnet: ln(R/1-R) = -9.065 + (0.

    Welche Limitationen hat der P-POSSUM Score?

    Der P-POSSUM Score ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.

    Version 1.0Letzte Aktualisierung: Dezember 2025. Grundlage: Prytherch et al., Br J Surg 1998

    Zuletzt aktualisiert: Dezember 2025
    Quellen: Prytherch DR, et al. Br J Surg. 1998
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