Schock-Index Rechner

    Schnelle Schockbeurteilung (HR/SBP)

    📚 Quelle: Allgöwer M, Burri C. Dtsch Med Wochenschr. 1967

    Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt

    • Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
    • Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
    • Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
    • Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
    • Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.

    Über den Schock-Index

    Der Schock-Index (SI) ist ein einfaches, aber effektives Instrument zur Früherkennung von hämodynamischer Instabilität. Er berechnet sich aus Herzfrequenz geteilt durch systolischen Blutdruck.

    Die Interpretation ist straightforward: SI <0,5 ist normal, 0,5-0,7 zeigt milde Hypovolämie, 0,7-1,0 deutet auf moderate Hypovolämie und Werte >1,0 auf schwere Hypovolämie oder Schock hin.

    Der Schock-Index kann okkulten Schock erkennen, wenn Herzfrequenz und Blutdruck einzeln noch normal erscheinen. Er ist besonders nützlich bei Traumapatienten und gastrointestinalen Blutungen zur Identifikation von Patienten, die dringend Volumentherapie benötigen.

    Klinischer Hintergrund: Schock-Index

    Der Schock-Index ist ein einfacher, schnell erfassbarer Parameter zur Beurteilung des hämodynamischen Status. Er berechnet sich als Herzfrequenz geteilt durch systolischen Blutdruck. Normwert liegt bei 0.5-0.7. Werte 0.7-1.0 zeigen frühe Kompromittierung, 1.0-1.4 signifikante Instabilität (Schock wahrscheinlich), >1.4 kritischer Schock mit hoher Mortalität. Der Schock-Index kann ein früher Indikator für okkulte Blutungen oder beginnenden Schock sein, noch bevor der Blutdruck deutlich abfällt. Er ist besonders nützlich bei Trauma, GI-Blutung und Sepsis. Limitationen: β-Blocker, Herzschrittmacher, Bradykardie-induzierende Erkrankungen.

    Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der Schock-Index unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.

    Ausführliche Erklärung: Schock-Index

    Was ist der Schock-Index?

    Der Schock-Index ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für schock und hämodynamische instabilität. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.

    Klinische Anwendung

    Der Schock-Index ist ein einfacher, schnell erfassbarer Parameter zur Beurteilung des hämodynamischen Status. Er berechnet sich als Herzfrequenz geteilt durch systolischen Blutdruck. Normwert liegt bei 0.

    Limitationen und Hinweise

    Limitationen: β-Blocker, Herzschrittmacher, Bradykardie-induzierende Erkrankungen. Eine individuelle klinische Bewertung ist stets erforderlich.

    Quellenangaben – Schock-Index

    • Allgöwer M, Burri C. Dtsch Med Wochenschr. 1967
    • Basierend auf gängigen klinischen Empfehlungen
    Letzte fachliche Prüfung: August 2026 · Basierend auf offiziellen Leitlinien führender Fachgesellschaften

    Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.

    Häufige Fragen zum Schock-Index

    Wofür wird der Schock-Index verwendet?

    Der Schock-Index wird klinisch für schock und hämodynamische instabilität verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.

    Wie interpretiert man den Schock-Index?

    Der Schock-Index ist ein einfacher, schnell erfassbarer Parameter zur Beurteilung des hämodynamischen Status. Er berechnet sich als Herzfrequenz geteilt durch systolischen Blutdruck. Normwert liegt bei 0.5-0.

    Welche Limitationen hat der Schock-Index?

    Der Schock-Index ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.

    Version 1.0Letzte Aktualisierung: Dezember 2025. Grundlage: Basierend auf gängigen klinischen Empfehlungen

    Zuletzt aktualisiert: Dezember 2025
    Quellen: Allgöwer M, Burri C. Dtsch Med Wochenschr. 1967
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