Weber-Klassifikation

    Sprunggelenksfraktur (Außenknöchel)

    Orthopädie & Unfallchirurgie

    Wofür wird sie verwendet?

    Einteilung der Außenknöchelfraktur nach Höhe der Fibulafraktur in Bezug zur Syndesmose. Sie ist die im deutschsprachigen Raum gebräuchlichste OSG-Frakturklassifikation.

    Einteilung

    Weber A

    Fibulafraktur unterhalb der Syndesmose; Syndesmose intakt.

    Weber B

    Fibulafraktur auf Höhe der Syndesmose; Syndesmose kann intakt oder verletzt sein.

    Weber C

    Fibulafraktur oberhalb der Syndesmose; Syndesmose in der Regel verletzt.

    Klinische Bedeutung

    Die Frakturhöhe und eine begleitende Syndesmosenverletzung können die Stabilitätsbeurteilung und damit die Therapieplanung beeinflussen.

    Merke

    Eine hohe Fibulafraktur bis proximal (Maisonneuve) ist eine Weber-C-Variante – bei OSG-Schmerz immer die proximale Fibula mituntersuchen.

    Quellen

    • Danis R. Théorie et pratique de l’ostéosynthèse. Paris: Masson; 1949.
    • Weber BG. Die Verletzungen des oberen Sprunggelenkes. 2. Aufl. Bern: Huber; 1972.

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