Der GCS-P (GCS-Pupils Score) kombiniert die Glasgow Coma Scale mit einem Pupillenreaktivitäts-Score zur verbesserten Prognoseabschätzung bei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma. Berechnung: GCS-P = GCS − Pupillenreaktivitäts-Score (PRS). PRS: 0 = beide Pupillen reagibel, 1 = eine Pupille nicht reagibel, 2 = beide nicht reagibel. GCS-P-Bereich: 1-15 (niedrigere Werte = schlechtere Prognose). In einer großen Validierungsstudie (IMPACT-Daten) zeigte der GCS-P eine bessere Vorhersagekraft für die 6-Monats-Mortalität als der GCS allein. Der Score wird zunehmend in Leitlinien der Brain Trauma Foundation empfohlen.
Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der GCS-P (GCS mit Pupillenreaktion) unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.