Die Schweregradeinschätzung bei COPD-Exazerbation ist entscheidend für die Therapieplanung. Sie basiert auf klinischen Symptomen, Vitalparametern und dem Ausmaß der respiratorischen Insuffizienz.
Leichte Exazerbationen können ambulant mit Bronchodilatatoren behandelt werden. Moderate Exazerbationen erfordern häufig systemische Steroide und/oder Antibiotika. Schwere Exazerbationen mit respiratorischem Versagen benötigen stationäre, ggf. intensivmedizinische Behandlung.
Die GOLD-Leitlinien empfehlen eine Risikostratifizierung basierend auf Exazerbationshistorie, Symptomen (CAT/mMRC) und Lungenfunktion. Patienten mit ≥2 moderaten oder ≥1 schweren Exazerbation pro Jahr haben ein hohes Risiko und profitieren von intensivierter Prophylaxe.
