Der Clinical Attachment Loss (CAL) beschreibt den Verlust des parodontalen Attachments und errechnet sich aus der Sondierungstiefe plus der gingivalen Rezession. Er ist ein zentraler Parameter in der parodontalen Diagnostik und Klassifikation.
Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt
- Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
- Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
- Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
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- Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.
Klinischer Hintergrund: Clinical Attachment Loss (CAL)
Der Clinical Attachment Loss (CAL) beschreibt den Verlust des parodontalen Stützgewebes und ist ein zentraler Parameter der parodontalen Klassifikation. Er berechnet sich als Summe aus Sondierungstiefe und gingivaler Rezession. CAL-Werte bestimmen das Stadium der Parodontitis gemäß der neuen Klassifikation (2018). Werte > 5 mm sprechen für eine moderate bis schwere Parodontitis.
Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der Clinical Attachment Loss (CAL) unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.
Ausführliche Erklärung: Clinical Attachment Loss (CAL)
Was ist der Clinical Attachment Loss (CAL)?
Der Clinical Attachment Loss (CAL) ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für parodontaler attachmentverlust. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.
Klinische Anwendung
Der Clinical Attachment Loss (CAL) beschreibt den Verlust des parodontalen Stützgewebes und ist ein zentraler Parameter der parodontalen Klassifikation. Er berechnet sich als Summe aus Sondierungstiefe und gingivaler Rezession. CAL-Werte bestimmen das Stadium der Parodontitis gemäß der neuen Klassifikation (2018).
Limitationen und Hinweise
Der Clinical Attachment Loss (CAL) sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.
Quellenangaben – Clinical Attachment Loss (CAL)
- Armitage GC. Ann Periodontol. 1999;4(1):1-6
- Armitage GC. Ann Periodontol. 1999
Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.
Häufige Fragen zum Clinical Attachment Loss (CAL)
Wofür wird der Clinical Attachment Loss (CAL) verwendet?
Der Clinical Attachment Loss (CAL) wird klinisch für parodontaler attachmentverlust verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.
Wie interpretiert man den Clinical Attachment Loss (CAL)?
Der Clinical Attachment Loss (CAL) beschreibt den Verlust des parodontalen Stützgewebes und ist ein zentraler Parameter der parodontalen Klassifikation. Er berechnet sich als Summe aus Sondierungstiefe und gingivaler Rezession. CAL-Werte bestimmen das Stadium der Parodontitis gemäß der neuen Klassifikation (2018). Werte > 5 mm sprechen für eine moderate bis schwere Parodontitis.
Welche Limitationen hat der Clinical Attachment Loss (CAL)?
Der Clinical Attachment Loss (CAL) ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.
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Version 1.0 – Letzte Aktualisierung: März 2026. Grundlage: Armitage GC. Ann Periodontol. 1999
