Implantatstabilität (ISQ) Rechner

    Interpretation der Resonanzfrequenzanalyse

    📚 Quelle: Sennerby L, Meredith N. Periodontol 2000. 2008;47:36-50

    Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt

    • Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
    • Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
    • Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
    • Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
    • Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.

    Über den Implantatstabilität (ISQ)

    Der ISQ (Implant Stability Quotient) wird mittels Resonanzfrequenzanalyse gemessen und gibt die Primär- und Sekundärstabilität eines Implantats an. Werte ≥ 70 ISQ sprechen für eine hohe Stabilität und ermöglichen ggf. eine Sofortbelastung.

    Klinischer Hintergrund: Implantatstabilität (ISQ)

    Der ISQ (Implant Stability Quotient) wird mittels Resonanzfrequenzanalyse (z. B. Osstell) gemessen und liegt zwischen 1 und 100. Werte ≥ 70 sprechen für hohe Stabilität und ermöglichen ggf. eine Sofortbelastung. Der ISQ-Dip (vorübergehender Stabilitätsabfall 3–4 Wochen nach Insertion) ist physiologisch und reflektiert den Umbau von Primär- zu Sekundärstabilität.

    Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der Implantatstabilität (ISQ) unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.

    Ausführliche Erklärung: Implantatstabilität (ISQ)

    Was ist der Implantatstabilität (ISQ)?

    Der Implantatstabilität (ISQ) ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für implantatstabilität. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.

    Klinische Anwendung

    Der ISQ (Implant Stability Quotient) wird mittels Resonanzfrequenzanalyse (z. B. Osstell) gemessen und liegt zwischen 1 und 100.

    Limitationen und Hinweise

    Der Implantatstabilität (ISQ) sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.

    Quellenangaben – Implantatstabilität (ISQ)

    • Sennerby L, Meredith N. Periodontol 2000. 2008;47:36-50
    • Sennerby L, Meredith N. Periodontol 2000. 2008
    Letzte fachliche Prüfung: August 2026 · Basierend auf offiziellen Leitlinien führender Fachgesellschaften

    Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.

    Häufige Fragen zum Implantatstabilität (ISQ)

    Wofür wird der Implantatstabilität (ISQ) verwendet?

    Der Implantatstabilität (ISQ) wird klinisch für implantatstabilität verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.

    Wie interpretiert man den Implantatstabilität (ISQ)?

    Der ISQ (Implant Stability Quotient) wird mittels Resonanzfrequenzanalyse (z. B. Osstell) gemessen und liegt zwischen 1 und 100. Werte ≥ 70 sprechen für hohe Stabilität und ermöglichen ggf.

    Welche Limitationen hat der Implantatstabilität (ISQ)?

    Der Implantatstabilität (ISQ) ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.

    Version 1.0Letzte Aktualisierung: März 2026. Grundlage: Sennerby L, Meredith N. Periodontol 2000. 2008

    Zuletzt aktualisiert: Dezember 2025
    Quellen: Sennerby L, Meredith N. Periodontol 2000. 2008;47:36-50
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