Der Tooth Wear Index (TWI) nach Smith & Knight bewertet den Zahnsubstanzverlust auf einer Skala von 0 bis 4. Er erfasst alle Formen des nicht-kariösen Substanzverlusts einschließlich Erosion, Abrasion und Attrition.
Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt
- Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
- Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
- Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
- Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
- Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.
Klinischer Hintergrund: Tooth Wear Index (Smith & Knight)
Der Tooth Wear Index (TWI) nach Smith & Knight (1984) bewertet den nicht-kariösen Zahnsubstanzverlust auf einer 5-Stufen-Skala (0–4) für jede Zahnfläche. Er erfasst Erosion, Abrasion, Attrition und Abfraktion unabhängig von der Ätiologie. Scores ≥ 2 indizieren die Notwendigkeit einer Ursachenabklärung, Scores ≥ 3 erfordern in der Regel eine restaurative Therapie.
Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der Tooth Wear Index (Smith & Knight) unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.
Ausführliche Erklärung: Tooth Wear Index (Smith & Knight)
Was ist der Tooth Wear Index (Smith & Knight)?
Der Tooth Wear Index (Smith & Knight) ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für zahnsubstanzverlust. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.
Klinische Anwendung
Der Tooth Wear Index (TWI) nach Smith & Knight (1984) bewertet den nicht-kariösen Zahnsubstanzverlust auf einer 5-Stufen-Skala (0–4) für jede Zahnfläche. Er erfasst Erosion, Abrasion, Attrition und Abfraktion unabhängig von der Ätiologie. Scores ≥ 2 indizieren die Notwendigkeit einer Ursachenabklärung, Scores ≥ 3 erfordern in der Regel eine restaurative Therapie.
Interpretation und Grenzwerte
Scores ≥ 2 indizieren die Notwendigkeit einer Ursachenabklärung, Scores ≥ 3 erfordern in der Regel eine restaurative Therapie.
Limitationen und Hinweise
Der Tooth Wear Index (Smith & Knight) sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.
Quellenangaben – Tooth Wear Index (Smith & Knight)
- Smith BGN, Knight JK. Br Dent J. 1984;157(1):16-19
- Smith BGN, Knight JK. Br Dent J. 1984
Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.
Häufige Fragen zum Tooth Wear Index (Smith & Knight)
Wofür wird der Tooth Wear Index (Smith & Knight) verwendet?
Der Tooth Wear Index (Smith & Knight) wird klinisch für zahnsubstanzverlust verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.
Wie interpretiert man den Tooth Wear Index (Smith & Knight)?
Der Tooth Wear Index (TWI) nach Smith & Knight (1984) bewertet den nicht-kariösen Zahnsubstanzverlust auf einer 5-Stufen-Skala (0–4) für jede Zahnfläche. Er erfasst Erosion, Abrasion, Attrition und Abfraktion unabhängig von der Ätiologie. Scores ≥ 2 indizieren die Notwendigkeit einer Ursachenabklärung, Scores ≥ 3 erfordern in der Regel eine restaurative Therapie..
Welche Limitationen hat der Tooth Wear Index (Smith & Knight)?
Der Tooth Wear Index (Smith & Knight) ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.
Verwandte Rechner
Version 1.0 – Letzte Aktualisierung: März 2026. Grundlage: Smith BGN, Knight JK. Br Dent J. 1984
