San Francisco Syncope Rule Rechner

    Risikostratifizierung bei Synkope (CHESS-Kriterien)

    📚 Quelle: Quinn JV et al. Ann Emerg Med 2004

    Wichtiger Hinweis – Kein Medizinprodukt

    • Diese Anwendung richtet sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Medizinstudierende) und dient nur als Nachschlagewerk und Dokumentationshilfe.
    • Die App ersetzt keine ärztliche Beurteilung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Konsultieren Sie stets eine qualifizierte Ärztin / einen qualifizierten Arzt, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen.
    • Die Inhalte fassen publizierte Leitlinien zusammen und stellen keine eigenständige Handlungsvorgabe dar.
    • Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die App ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet.
    • Dieses Produkt ist kein zugelassenes Medizinprodukt und darf nicht als Grundlage für klinische Entscheidungen verwendet werden.

    Über den San Francisco Syncope Rule

    Die San Francisco Syncope Rule (SFSR) identifiziert Patienten nach Synkope mit erhöhtem Risiko für schwerwiegende Ereignisse innerhalb von 30 Tagen. Fünf Kriterien: abnormes EKG, Dyspnoe, Hämatokrit <30%, systolischer RR <90 mmHg und Herzinsuffizienz.

    Ist keines der Kriterien erfüllt, ist das Risiko sehr gering. Bei mindestens einem positiven Kriterium sollte eine weiterführende Abklärung oder stationäre Überwachung erfolgen.

    Klinischer Hintergrund: San Francisco Syncope Rule

    Die San Francisco Syncope Rule (SFSR) ist eine klinische Entscheidungsregel zur Identifikation von Synkopen-Patienten mit erhöhtem Risiko für schwerwiegende Kurzzeitereignisse (30 Tage). Fünf Kriterien werden als CHESS-Akronym geprüft: Herzinsuffizienz (Congestive heart failure), Hämatokrit <30%, EKG-Auffälligkeiten (Rhythmusstörungen, ST-Veränderungen), Dyspnoe (Shortness of breath) und niedriger systolischer Blutdruck <90 mmHg. Sind alle Kriterien negativ, ist das 30-Tage-Risiko für ernsthafte Ereignisse sehr gering (Sensitivität ~98%). Die Regel unterstützt die Entscheidung über stationäre Aufnahme vs. ambulante Abklärung in der Notaufnahme.

    Wann sollte dieser Score verwendet werden? Der San Francisco Syncope Rule unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt jedoch nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Die Interpretation sollte immer im klinischen Kontext erfolgen.

    Ausführliche Erklärung: San Francisco Syncope Rule

    Was ist der San Francisco Syncope Rule?

    Der San Francisco Syncope Rule ist ein evidenzbasiertes klinisches Bewertungsinstrument für synkopen-risikostratifizierung. Er wird weltweit in der klinischen Praxis eingesetzt und hilft bei der systematischen Risikostratifizierung und Therapieentscheidung.

    Klinische Anwendung

    Die San Francisco Syncope Rule (SFSR) ist eine klinische Entscheidungsregel zur Identifikation von Synkopen-Patienten mit erhöhtem Risiko für schwerwiegende Kurzzeitereignisse (30 Tage). Fünf Kriterien werden als CHESS-Akronym geprüft: Herzinsuffizienz (Congestive heart failure), Hämatokrit <30%, EKG-Auffälligkeiten (Rhythmusstörungen, ST-Veränderungen), Dyspnoe (Shortness of breath) und niedriger systolischer Blutdruck <90 mmHg. Sind alle Kriterien negativ, ist das 30-Tage-Risiko für ernsthafte Ereignisse sehr gering (Sensitivität ~98%).

    Limitationen und Hinweise

    Der San Francisco Syncope Rule sollte stets im klinischen Kontext interpretiert werden. Kein Score ersetzt die individuelle ärztliche Beurteilung. Besondere Patientengruppen können von der Standardinterpretation abweichen.

    Quellenangaben – San Francisco Syncope Rule

    • Quinn JV et al. Ann Emerg Med 2004
    Letzte fachliche Prüfung: August 2026 · Basierend auf offiziellen Leitlinien führender Fachgesellschaften

    Die hier dargestellten Inhalte basieren auf den oben genannten wissenschaftlichen Publikationen und Leitlinien. Sie dienen ausschließlich zu Informations- und Ausbildungszwecken und ersetzen keine ärztliche Beurteilung.

    Häufige Fragen zum San Francisco Syncope Rule

    Wofür wird der San Francisco Syncope Rule verwendet?

    Der San Francisco Syncope Rule wird klinisch für synkopen-risikostratifizierung verwendet. Er ist ein evidenzbasiertes Bewertungsinstrument, das Ärzten bei der Risikostratifizierung und Therapieentscheidung hilft.

    Wie interpretiert man den San Francisco Syncope Rule?

    Die San Francisco Syncope Rule (SFSR) ist eine klinische Entscheidungsregel zur Identifikation von Synkopen-Patienten mit erhöhtem Risiko für schwerwiegende Kurzzeitereignisse (30 Tage). Fünf Kriterien werden als CHESS-Akronym geprüft: Herzinsuffizienz (Congestive heart failure), Hämatokrit <30%, EKG-Auffälligkeiten (Rhythmusstörungen, ST-Veränderungen), Dyspnoe (Shortness of breath) und niedriger systolischer Blutdruck <90 mmHg. Sind alle Kriterien negativ, ist das 30-Tage-Risiko für ernsthafte Ereignisse sehr gering (Sensitivität ~98%). Die Regel unterstützt die Entscheidung über stationäre Aufnahme vs.

    Welche Limitationen hat der San Francisco Syncope Rule?

    Der San Francisco Syncope Rule ist ein unterstützendes Werkzeug und ersetzt nicht die individuelle klinische Beurteilung. Die Validierung kann für bestimmte Patientengruppen eingeschränkt sein. Es sollten stets alle relevanten klinischen Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Bei Unsicherheiten ist eine fachärztliche Konsultation empfohlen.

    Version 1.0Letzte Aktualisierung: Februar 2026. Grundlage: Quinn JV et al. Ann Emerg Med 2004

    Zuletzt aktualisiert: Dezember 2025
    Quellen: Quinn JV et al. Ann Emerg Med 2004
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